MilHisFz-Munster
Militärhistorisches Fahrzeugtreffen Munster

Geschichte

Die Gründungsgeschichte des Militärhistorischen Fahrzeugtreffens in Munster
MilHisFz-Munster



Wie alles begann ... Ein Militärfahrzeugtreffen am Panzermuseum, ... mehr geht doch eigentlich nicht, oder?

Tolle Idee dachten einige ehrenamtliche Hobbykommandanten des Deutschen Panzermuseum's und ich.

Das müsste man mal dem Museumsdirektor (damals noch Herr G. aus M.) vorschlagen, "Marzowka mach das mal" hieß es und ich tat es.
Die Begeisterung des Museumsdirektor war groß. Er versprach mir diese Idee bei einer Arbeitskreisbesprechung der Stadt Munster/Panzermuseum und der Lehrsammlung der Bw vorzuschlagen. So wartete ich einige Wochen bis ich festgestellt habe, das sich dort nichts tut. Im Januar 2012 unterbreitete ich dem Leiter der Lehrsammlung Otl Lohmann unser Vorhaben.
Auch er war sehr begeistert von dieser Idee und versprach mir dasselbe, wie zuvor Herr G. .
Anfang März erhielt ich vom Oberstleutnant sein "OK" mit den Worten: "Das machen wir Marzowka" - womit er mich meinte.
Zur Museumsveranstaltung "Stahl auf der Heide" im September desselben Jahres sollte die erste Fahrzeugpräsentation zur Probe stattfinden.
Mit großer Zuversicht auf die Unterstützung der o.g. Kameraden und der Bundeswehr, ging ich an die Arbeit.
Leider mußte ich sehr schnell feststellen, das ich auf verlorenem Posten stand. Die Kameraden hatten auf einmal keine Zeit mehr und die beantragte Unterstützung in Form eines Biwakplatzes, sowie das Befahren der Panzerringstraße, welches mir von der Bundeswehr nicht genehmigt wurde.
Was nun?? "Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner" war mein Fazit.
Als erstes einen Veranstaltungsplatz finden.
Über einen Kameraden kam ich zum erstenmal in die Örtzetalkaserne (eine ehemalige, sehr verwilderte Barackenkaserne in privater Hand) und lernte Mario Bunke von der Munga i.G. Harz/Heide kennen. Ich dachte nur: "Wie geil is' das denn hier?!?"
Ein Militärfahrzeugtreffen in einer ehemaligen Kaserne, ... es geht doch noch mehr!
Mario war auch begeistert von der Idee und meinte: "Als Mieter kannst Du hier einiges machen". So stellte er mir die Familie Rüter, den Eigentümern der "Örtze", vor. Eher skeptisch erklärten sich die Rüter's mit meinem Vorhaben einverstanden und ich mietete eine Unterkunft in Block 10. Jetzt ging die Arbeit richtig los: Buschwerk roden, Steinhaufen abfahren, die Unterkunft sichern und vieles mehr. Mit Unterstützung des HG Knigge (Geschäftsstellensoldat der Lehrsammlung) malochten wir in den Mittagspausen, sowie nach Dienstschluß bei brütender Hitze bis in die Nacht hinein.

Nun hatte ich einen Veranstaltungsplatz aber noch keine Teilnehmer.

Selbst noch neu in der Militärfahrzeugszene (meinen Iltis habe ich auch erst im Jahr zuvor bekommen) habe ich Veranstaltungs-Flyer gebastelt und auf Oldtimertreffen/-Märkten verteilt, unterwegs an sämtliche oliven Auto's hinter die Scheibenwischer geklemmt; die Mundpropaganda gab dem Ganzen nochmal den letzten Schwung.

Was soll ich sagen(?):

Zum 1. MilHisFz-Treffen haben sich 40 Fahrzeuge mit 60 Teilnehmern bei mir angemeldet!

Ich war platt!!!

Und dann der Showdown am ersten September-Wochenende 2012, man war ich aufgeregt. Alle angemeldeten Teilnehmer sind tatsächlich gekommen!

Die Fahrzeugpräsentation am Sonntag im Panzermuseum, wie auch das Treffen selbst, waren ein riesen Erfolg!

Das Panzermuseum meldete 7.500 begeisterte Besucher und nahm die MilHisFz-Präsentation als festen Programmpunkt mit in ihre Veranstaltungsplanung auf.

Thomas Marzowka

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